Vertical Gardening

Seit kurzem versuche ich mich am vertical gardening. Es gibt diverse Möglichkeiten.

Angefangen hat alles mit dem „begrünen“ meines Küchenschranks.

Dann ging es mit einem „Sack“ von Amazon weiter

Flies Sack mit Taschen

Flies Sack mit Taschen

Das sah Anfangs ganz gut aus, doch beim ersten Gießen gab es dann echte Probleme. Da der Sack aus Flies ist, nimmt er natürlich die Feutigkeit auf und gibt sie an die Wand ab. Außerdem läuft das Wasser von oben direkt nach unten durch und pladdert auf den Fußboden. Gott sei Dank hab ich Parkett und konnte die Schweinerei wieder wegwischen. Ein Teppich wäre hin gewesen. Ich habe nun hinter den Sack eine ca. 3 cm dicke Leiste gesteckt. Somit liegt der Sack nicht mehr auf der Wand auf und sie kann nicht stockig werden. Unten habe ich eine Brotbackform gehängt. In der wird nun das überschüssige Wasser gesammelt und es kann verdunsten, bzw. beim nächsten Gießen benutzt werden.

 

Versuch Nr. 3:

Ich habe eine Brotbackform genommen und an der einen Seite Löcher gebohrt. Anschließend bepflanzt und mit langen Haken an der Wand befestigt. Sieht ganz toll aus, aber beim gießen pladdert das Wasser sofort über den Rand. Selbst wenn man ganz langsam im hinteren Bereich gießt.Das heißt, beim gießen klemme ich nun einen kleinen Karton zwischen Wand und Form, sodass sie gerade hängt und kein Wasser überschwappt.

       

Zusammen sieht das nun so aus:

Vierter Versuch:

Als erstes habe ich ein Hundeabsperrgitter günstig erstanden und an der Wand befestigt. Anschließend wieder 2 Brotbackformen mit Löchern versehen und bepflanzt. Die Formen habe ich mit Kabelbindern an dem Gitter befestigt und die ersten Triebe hoch gebunden. Mit gießen habe ich es erst garnicht probiert, sondern ein automatisches Bewässerungssystem eingesetzt.

Fünfter Versuch:

Nun habe ich mir Blumentopf Wandhalter „von der Stange“ gekauft. Leider aus Plastik, aber alles  andere ist wohl für Innenwände nicht geeignet 🙁 In die Halter passen 7x7x8 cm oder 8x8x8 cm Töpfe. Oder besser gesagt, sollen. Die 8 cm breiten sind zu groß. Da ich nicht noch mehr Plastik verbauen wollte, habe ich einfach Anzuchttöpfe aus Hanf gekauft. Die sind schön biegsam und saugen auch besser die Feuchtigkeit auf. Bepflanzt sieht es zur Zeit so aus:

Versuch 3a:

Das mit dem „Sack“ nicht so wirklich geklappt hat, habe ich Pflanzen nun umgesetzt. Den „Sack“ werde ich im Früh im Aussenbereich nutzen. Zur Bewässerung nutze ich kleine Gefäße (Tulpe / Vogel), die langsam das Wasser abgeben. 

Blumenkastenerweiterung

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